ZuFlucht Lebenshilfe Hamburg 2017-03-23T11:13:11+00:00

Projekt:
ZuFlucht Lebenshilfe

Projekt der Lebenshilfe Landesverband Hamburg für Geflüchtete mit Behinderung.

Seit 1960 verfolgt die Lebenshilfe Landesverband Hamburg e.V. das Ziel, Eltern mit Kindern mit Behinderung wie auch Angehörige von Menschen mit Behinderung zu stützen und zu stärken. Dazu bietet sie „Lebenshilfe“ im Sinne von Information, Beratung, Schulung sowie Begleitung und Betreuung an. Diese „Lebenshilfe“ richtet sich auch an Menschen, die in den letzten Jahren aus ihrer Heimat fliehen mussten und in der Hoffnung auf mehr Sicherheit und ein besseres Leben, sich und ihren Familien großen Gefahren aussetzen. Von den 1 Millionen Menschen, die 2015 nach Deutschland geflohen sind, hat Hamburg 22.315 Menschen aufgenommen.

Straßenpfeil auf dem läuft

Im Fokus des Projekts: Geflüchtete mit Behinderung, Eltern und Angehörige.

Eltern mit Kindern mit Behinderung, wie auch Angehörige von Menschen mit Behinderung stehen im Fokus des Projekts: Ziel ist es, diese mit Hilfe von Ehrenamtlichen zu unterstützen und zu stärken, damit sie und ihre Familien oder Angehörige mit Behinderung bestmögliche gesundheitliche wie soziale Versorgung in diesem für sie fremden Land erfahren. Besonderes Augenmerk liegt – ganz im Sinne der Selbsthilfe – dabei vor allem auf der Befähigung und Stärkung der Eltern und Angehörigen. Nach den Erfahrungen der Lebenshilfe spielen sie im System der Hilfe für Menschen mit Behinderung eine zentrale Rolle.

Schulungen und Wissen für die Unterstützer und Unterstützerinnen im Ehrenamt.

ZuFlucht Lebenshilfe vermittelt in mehrstufigen Schulungen den im Ehrenamt Tätigen einen sensiblen interkulturellen Umgang mit Behinderung, Hilfen zur Erkennung von Behinderung, sowie Möglichkeiten zur Anbahnung von Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen für Geflüchtete mit Behinderung. Dabei wird auch der rechtliche Rahmen in der Flüchtlingshilfe abgedeckt. ZuFlucht Lebenshilfe startet im Pilotbezirk Wandsbek und stellt den Kontakt zu den entsprechenden Unterkünften und ihren Bewohnern, den Ehrenamtlichen vor Ort und den religiösen (islamischen) Gemeinden her.

Aydan Oezoguz fotografiert von Heike Rost Photographie

Aydan Özoguz

… ist Schirmherrin von ZuFlucht Lebenshilfe

„Das Projekt ZuFlucht Lebenshilfe des Landesverbandes Lebenshilfe Hamburg für Geflüchtete mit Behinderung stellt diejenigen in den Mittelpunkt, die in mehrerer Hinsicht benachteiligt und traumatisiert sind. Behinderung sollte mit dem Abbau von Zugangsbarrieren beantwortet werden. Kulturelle Verschiedenheit sollte mit Sensibilität für den Anderen beantwortet werden.

Genau das versucht ZuFlucht Lebenshilfe und stellt damit einen wichtigen Baustein für die Integration der vor Krieg und Verfolgung zu uns Geflüchteten zur Verfügung“, so die Schirmherrin des Projekts, die Wandsbeker Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Staatsministerin Aydan Özoguz. „Ganz in der Tradition der Lebenshilfe zur Selbsthilfe für Menschen mit Behinderung, bringt ZuFlucht Lebenshilfe die Geflüchteten mit Behinderung in die bestehenden Strukturen der Selbsthilfe und unterstützt die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit“.

Kontakt zu uns

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gern an.

Sie erreichen uns telefonisch Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr. Natürlich können Sie uns auch gern eine E-Mail schreiben oder das Kontaktformular benutzen.

Ansprechpartnerinnen

Ines Schwarzarius
Gesa Müller

E-Mail

ines.schwarzarius@lhhh.de
gesa.mueller@lhhh.de

Telefon

(040) 689 433-18
(040) 689 433-19

Adresse

Stresemannstraße 163
22769 Hamburg

Kontaktformular