Projekt:
ZuFlucht Lebenshilfe

Projekt der Lebenshilfe Landesverband Hamburg für Geflüchtete mit Behinderung, ihren Eltern und Angehörigen.

Seit 1960 verfolgt die Lebenshilfe Landesverband Hamburg e.V. das Ziel, Eltern mit Kindern mit Behinderung wie auch Angehörige von Menschen mit Behinderung zu stützen und zu stärken. Dazu bietet sie „Lebenshilfe“ im Sinne von Information, Beratung, Schulung sowie Begleitung und Betreuung an. Diese „Lebenshilfe“ richtet sich auch an Menschen, die in den letzten Jahren aus ihrer Heimat fliehen mussten und in der Hoffnung auf mehr Sicherheit und ein besseres Leben, sich und ihren Familien großen Gefahren aussetzen. Von den 1 Millionen Menschen, die nach Deutschland geflohen sind, hat Hamburg 50.433 Menschen aufgenommen.

3 Personen sitzen zusammen und gucken auf Tablet in der Hand des in der Mitte sitzenden Mannes

Im Fokus des Projekts: Geflüchtete mit Behinderung, Eltern und Angehörige.

ZuFlucht Lebenshilfe hat sich der gesellschaftlichen Integration von Menschen mit Fluchterfahrungen und Behinderung und ihren Angehörigen – sozial wie auch wirtschaftlich – verpflichtet. Dafür bedarf es einer kultursensiblen Überleitung der Betroffenen in die bestehenden Hilfesysteme im Rahmen der Eingliederungshilfeleistungen zum frühestmöglichen Zeitpunkt.

Eltern mit Kindern mit Behinderung, wie auch Angehörige von Menschen mit Behinderung stehen für ZuFlucht Lebenshilfe dabei im Fokus des Projekts: Ziel ist es, diese zu unterstützen und zu stärken, damit sie und ihre Familien oder Angehörige mit Behinderung bestmögliche gesundheitliche wie soziale Versorgung in diesem für sie fremden Land erfahren. Wir wollen sicherstellen, dass die besonderen Bedarfe der Geflüchteten mit Behinderung, die eine Gruppe der besonders Schutzbedürftigen sind, erkannt werden und man ihnen so weit wie möglich gerecht wird.

…und in der Flüchtlingshilfe Tätige

Die Vermittlung von Know-how bezüglich der Bedarfe der betroffenen Personengruppe sowie der sozialrechtlichen Unterstützungsmöglichkeiten ist die inhaltliche Aufgabe des Schulungsangebotes. Eine erfolgreiche Unterstützung der Betroffenen für eine zügige gesellschaftliche Integration ist im hohen Maße vom vorhandenen Know-how aller in der Flüchtlingshilfe tätigen Personen abhängig.

Dafür stellt ZuFlucht Lebenshilfe ein individuelles Schulungskonzept auf Anfrage bereit und kann mit den Einrichtungen, Trägern und MOS so gemeinsam den besten Weg für eine ganzheitliche Integration der Betroffenen finden.

Aydan Oezoguz fotografiert von Heike Rost Photographie

Aydan Özoguz

… ist Schirmherrin von ZuFlucht Lebenshilfe

„Das Projekt ZuFlucht Lebenshilfe des Landesverbandes Lebenshilfe Hamburg für Geflüchtete mit Behinderung stellt diejenigen in den Mittelpunkt, die in mehrerer Hinsicht benachteiligt und traumatisiert sind. Behinderung sollte mit dem Abbau von Zugangsbarrieren beantwortet werden. Kulturelle Verschiedenheit sollte mit Sensibilität für den Anderen beantwortet werden.

Genau das versucht ZuFlucht Lebenshilfe und stellt damit einen wichtigen Baustein für die Integration der vor Krieg und Verfolgung zu uns Geflüchteten zur Verfügung“, so die Schirmherrin des Projekts, die Wandsbeker Bundestagsabgeordnete Aydan Özoguz. „Ganz in der Tradition der Lebenshilfe zur Selbsthilfe für Menschen mit Behinderung, bringt ZuFlucht Lebenshilfe die Geflüchteten mit Behinderung in die bestehenden Strukturen der Selbsthilfe“.

Kontakt zu uns

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Trotz Corona-Krise sind wir für Sie da!

Das Projekt ZuFlucht ist zwischen 9 – 13 Uhr unter folgender Telefonnummer erreichbar: 040 689 433 – 18

Die Interkulturelle Beratung ist zwischen 9 – 13 Uhr unter folgender Telefonnummer erreichbar: 0163 313 07 552
Die Öffnungszeiten der Beratungsstelle werden zu Ihrem eigenen Schutz und dem unserer Mitarbeitenden bis auf Weiteres ausgesetzt.

Sie erreichen uns telefonisch Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr. Natürlich können Sie uns auch gern eine E-Mail schreiben oder das Kontaktformular benutzen.

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Jacopo Colombini

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Das Projekt ZuFlucht Lebenshilfe wird gefördert von:

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